Samstag, 19. März 2011
Weniger menschliche Ballaststoffe
Immer diese Social Networks. Wer nur minimal am gesellschaftlichen Leben teilgenommen hat - also lediglich im Kindergarten war - kommt dank Facebook schon alleine auf 200 Freunde. Nicht jede Fratze davon möchte man auf seiner Pinnwand wiederfinden, hat aber irgendwann abends im Vollsuff den Freundschaftsantrag euphorisch angenommen. Da hilft nur eins: der digitale Ballastabwurf. Zwar kommt kurz das schlechte Gewissen. Charlie Harper würde es in einem Glas teuren Scotch ertränken. Doch auch ohne Alkohol schleicht sich kurz danach die Erleichterung in die Seele, und wächst dort wie ein Saatkorn zu etwas Großem heran. Also vergesst die Zahl eurer Facebook-Friends. Mit 9 von 10 könntet ihr sowieso keinen Krieg gewinnen. Da geh ich lieber mit meiner Mannschaft in die Bauze und teile mir mit dem Marci die Runde; wegen 17 uff der Batsch. Und wenn ich danach noch kurz einen FA von jemandem annehme, der mir damals auf meinem Weg in den Kindergarten zufällig auf der anderen Straßenseite entgegen kam, lösche ich den irgendwann ruhigen Gewissens wieder.
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Robzn,
AntwortenLöschensich über social networks, über deren Sinn und Unsinn sowie über die Anzahl der Freunde auszulassen ist doch längst obsolet. Jeder tut das. Und sammelt fleissig weiter :)
Ich möchte mehr vom Hasenfuß lesen. Und vom Mari. Gott, das Mari. ..so lange her. ..so weit weg. Ich kann mich fast nicht mehr erinnern. Sag, Robin: Wo ist die Zeit geblieben?
Beste Grüße vom digitalen Ballast.
Du hast Recht, g-xs. Aber ich hab das einfach gebraucht, mich auch mal kurz darüber auszulassen. Ich werde jetzt versuchen, Dein Kürzel zu entschlüsseln. Wenn ich dann weiß, ob Du digitaler Ballast oder digitale Bereicherung bist, kommt wieder was vom Hasenfuß ;)
AntwortenLöschenIch bin gespannt :)
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