Sonntag, 25. Mai 2014
Dear NRA,
Guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do WITH guns don't kill people, people do with guns.
Freitag, 23. Mai 2014
Nennt mich den "weißen Tiger"
Wasen mit den Handballern. Am nächsten Tag habe ich meine erste Trainerstunde auf dem Golfplatz. Früher wäre ich schwankend aus dem Zelt direkt auf den Platz. Heute bin ich dreißig und lasse mich von meiner Freundin abholen, lange, bevor es gefährlich wird.
Und so stehe ich frisch und stabil am Empfang des Golfplatzes. Warte auf Jimmy, meinen Pro, der mir zeigt, wie man das Eisen so schwingt wie Thor seinen Hammer.
Ich bekomme für den Kurs 1.000 Bälle, die ich in einem Monat raus hauen kann. Wie soll ich das denn schaffen, dachte ich? Heute, noch fünf Tage bis Kursende, habe ich 120 Bälle übrig. Wie soll das denn reichen?
"Golf ist für mich perfekt", habe ich im Vorfeld zu meinem Chef mal gesagt. "Weil es ist die perfekte Mischung aus Billard und Laufen. Und das mache ich am liebsten." Er hat gelacht und den Kopf geschüttelt. Aber ich hatte Recht. Ich liebe es. Golf ist wie das Leben: Es gibt immer etwas zu verbessern - außer, man ist im Fluss. Ich lasse die Bälle aus diesem komischen Automaten. Mittlerweile kann ich das Klacken der Bälle in den Korb mitzählen - Wetten, dass... ?! Und sobald man da steht und den Schläger in der Hand hat, fließt es durch einen hindurch. Scheißegal, ob der Ball jetzt 10 Meter, 100 Meter, 150 Meter oder gar nicht fliegt. Du stehst da und richtest Dich aus, holst aus, schwingst durch und schaust. "Zzzzzzzzzzzzzzischhhh" macht der Ball, wenn Du ihn gut triffst. Oder Plonk. Das ist dann nicht so erfreulich. Aber an meinen ersten Tagen war "Plonk" das dominierende Geräusch, als spräche der Ball zu mir in seiner eigenen Sprache: Golfisch. Für Anfänger.
Ich schaute Videos von Tiger Woods in Zeitlupe an und rannte wieder zu Jimmy: ihm zeigen, was ich jetzt kann. Ich stand da, fühlte förmlich, wie sich Tiger vor dem Schlag fühlt. Nennt mich den weißen Tiger. "Plonk", Golfisch für Anfänger.
Es kam der Tag, an dem ich fast jeden Ball traf. "Plonk"? Du mich auch. Aber kein Zzzzzzzzziiiischhhh. Ich war im Niemandsland des Golf angekommen. Zwischen Plonk und Zisch. Orientierungslos und hoch motiviert. Aber die Bälle flogen weit und geradeaus. Ich rannte wieder zu Jimmy: Jetzt kann ich's. Zwei Tage später: "Plonk", Golfisch für Anfänger.
Dann lochte ich einen 25 Meter Pitch und sagte zu Jimmy: "Das ist ja einfach." Er sagte: "Komm' mit." Wir gingen auf die Driving-Range. "Plonk", Golfisch für Anfänger.
Heute war ich wieder. Ab und zu hat es gezischt und selten geplonkt. Mein Fazit nach fast einem Monat Platzreifekurs im Golfclub Kirchheim-Wendlingen: Traumhaft. Am besten schlage ich mit den Socken, die mir meine Freundin zum Einstieg geschenkt hat. Und: ICH BRAUCHE MEHR BÄLLE!!!
Theorie bestanden. Nächste Woche habe ich die praktische Prüfung auf dem Platz. Und Angst. Bloß kein Plonk, Inspector Plonk. Nennt mich den weißen Tiger. Wenn nicht jetzt, dann bald.
Und so stehe ich frisch und stabil am Empfang des Golfplatzes. Warte auf Jimmy, meinen Pro, der mir zeigt, wie man das Eisen so schwingt wie Thor seinen Hammer.
Ich bekomme für den Kurs 1.000 Bälle, die ich in einem Monat raus hauen kann. Wie soll ich das denn schaffen, dachte ich? Heute, noch fünf Tage bis Kursende, habe ich 120 Bälle übrig. Wie soll das denn reichen?
"Golf ist für mich perfekt", habe ich im Vorfeld zu meinem Chef mal gesagt. "Weil es ist die perfekte Mischung aus Billard und Laufen. Und das mache ich am liebsten." Er hat gelacht und den Kopf geschüttelt. Aber ich hatte Recht. Ich liebe es. Golf ist wie das Leben: Es gibt immer etwas zu verbessern - außer, man ist im Fluss. Ich lasse die Bälle aus diesem komischen Automaten. Mittlerweile kann ich das Klacken der Bälle in den Korb mitzählen - Wetten, dass... ?! Und sobald man da steht und den Schläger in der Hand hat, fließt es durch einen hindurch. Scheißegal, ob der Ball jetzt 10 Meter, 100 Meter, 150 Meter oder gar nicht fliegt. Du stehst da und richtest Dich aus, holst aus, schwingst durch und schaust. "Zzzzzzzzzzzzzzischhhh" macht der Ball, wenn Du ihn gut triffst. Oder Plonk. Das ist dann nicht so erfreulich. Aber an meinen ersten Tagen war "Plonk" das dominierende Geräusch, als spräche der Ball zu mir in seiner eigenen Sprache: Golfisch. Für Anfänger.
Ich schaute Videos von Tiger Woods in Zeitlupe an und rannte wieder zu Jimmy: ihm zeigen, was ich jetzt kann. Ich stand da, fühlte förmlich, wie sich Tiger vor dem Schlag fühlt. Nennt mich den weißen Tiger. "Plonk", Golfisch für Anfänger.
Es kam der Tag, an dem ich fast jeden Ball traf. "Plonk"? Du mich auch. Aber kein Zzzzzzzzziiiischhhh. Ich war im Niemandsland des Golf angekommen. Zwischen Plonk und Zisch. Orientierungslos und hoch motiviert. Aber die Bälle flogen weit und geradeaus. Ich rannte wieder zu Jimmy: Jetzt kann ich's. Zwei Tage später: "Plonk", Golfisch für Anfänger.
Dann lochte ich einen 25 Meter Pitch und sagte zu Jimmy: "Das ist ja einfach." Er sagte: "Komm' mit." Wir gingen auf die Driving-Range. "Plonk", Golfisch für Anfänger.
Heute war ich wieder. Ab und zu hat es gezischt und selten geplonkt. Mein Fazit nach fast einem Monat Platzreifekurs im Golfclub Kirchheim-Wendlingen: Traumhaft. Am besten schlage ich mit den Socken, die mir meine Freundin zum Einstieg geschenkt hat. Und: ICH BRAUCHE MEHR BÄLLE!!!
Theorie bestanden. Nächste Woche habe ich die praktische Prüfung auf dem Platz. Und Angst. Bloß kein Plonk, Inspector Plonk. Nennt mich den weißen Tiger. Wenn nicht jetzt, dann bald.
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