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Freitag, 14. Dezember 2012

Wortspielchen

Brecht oder brächte?
Schon spürst Du meine Rechte:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Jetzt hältst Du von innen die Jail-Bar.
Bist Du beim Duschen gern der Star?
Spitzname: Justin Bieber.
Pussy ohne beaver.
Jetzt bin ich der Leader.
Er ist wieder da.
Wie im Roman von Timur Vermes.

Freitag, 19. Oktober 2012

Endstation

Flüchtige Blicke zielen immer wieder aneinander vorbei. Kreuzen sich ab und zu wie Schwerter. Szenenwechsel. Rasierter Schweinebauch. Das Hemd des Gegenüber ist bis zum zweiten Knopf offen. Von unten. Bauchnabel oder schwarzes Loch. Orgasmen eines Schweins: 30 Minuten. Ich wandere dehydriert im Nebel. Bitte alle aussteigen.

Sonntag, 2. September 2012

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Wichser her

Am Ende einer anstrengenden Woche läuft einem immer noch ein Arschloch über den Weg. So ein Besserwisser. Der nur darauf gewartet hat, seinen Frust abzulassen. Über die fette, hässliche Alte, vor der er sich verstecken muss, weil sie ihn daheim verprügelt. Der es riecht, dass man sich gerade etwas hängen lässt. Und in genau diese Kerbe schlägt. Verbal. Und am liebsten möchte man in dessen Kerbe zurückschlagen. Non-verbal. So richtig: nicht Sportsman like. Sondern einfach brutal. Bämm. Noch eine? Aber gerne. Bämm. Weil man es selbst auch verdient, seinen Frust abzulassen. Schließlich sollte die Welt doch im Gleichgewicht sein. Denn Du bringst mich nicht draus, ich Dich aber schon. Heute ist Sonntag. Sechs Tage Ruhe. Hoffentlich. Bis der nächste Penner auf der Matte steht. Auch wenn man sie selbst in bestimmten Situationen zu rufen scheint. Sobald ich herausgefunden habe, wie das geht - und wie man es abstellen kann - werde ich es posten. Bis dahin: Bämm.

Sonntag, 1. Juli 2012

Dummhövel Obdenschwätzer. Oder umgekehrt

Die seriöse Berichterstattung im Fußball ist tot. Zumindest bei den Öffentlich-Rechtlichen. Beerdigt unter einer ahnungslosen Distanz, die mit Floskeln und Phrasen überspielt werden soll. Distanz, weil man lieber auf einer künstlichen Insel vor der Insel steht und sich ein einziger Experte bemüht, das Drama zu begrenzen. Und Distanz, weil sich da eine Mischung aus Möchtegern-Komiker und Möchtegern-Moderator - also mehr Möchtegern als Könner - an seinem Mikro festhält, weil er sonst nichts handfestes bietet. Und den Bundestrainer vor einem EM-Halbfinale nichts besseres fragen kann, als: Er hätte ja den neuen Spiderman schon vorab sehen dürfen. Wie denn der Film war?

Symptomatisch für eine Berichterstattung, die so zum Halbfinal-Auftritt unserer Elf passte: wenig souverän.

Für das ganze Gelaber und Phrasengemähe zahlen wir GEZ-Gebühren. Vom Single über Paare und Familien bis zum Handwerker und Unternehmer. Und zwar nicht zu knapp. Wer die Personalentscheidungen trifft, sollte seine Einstellungspolitik überdenken. Denn alleine ein großes Ego und eine noch größere Klappe machen noch keine große Berichterstattung.

Sonntag, 24. Juni 2012

Mensch, Miri!

Wegen Miris Moleskine komme ich nicht mehr sooft zum Bloggen. Aber ich komme gut voran.

Sonntag, 18. März 2012

PassauF, Du!

Köstlich.










Was für Pfeifen.








Bambus statt Bengalos

Donnerstag, 15. März 2012

Schmittcocks "Der Vogel"

Er wollte mich heimtückisch attackieren, während ich vor meinem Laptop saß. Doch ein findiger Architekt baute eine Scheibe zwischen mich und diesen einheimischen Kamikaze. Die Welt trauert um Kim Yong Fly. Er hätte ein schräger Vogel werden können. Vielleicht steht er bis High Noon wieder auf, sonst muss ich den Bestatter rufen. R.I.P. McFly

Montag, 12. März 2012

Hammel an Bord

Diese ganzen Kindernamens-Aufkleber sind doch nur eine Entschuldigung, scheiße Autozufahren. Wenn man sich noch anschaut, wie der Nachwuchs heißt, wird einem alles klar: Bei "Lea", "Eva" und "Jakob" heißt das unter'm Strich, "ich kann es nicht - und dazu ist der Herr mein Hirte." Und der größte Hammel sitzt hinter'm Steuer. Ich kaufe mir jetzt eine schrottreife Karre und klebe für den Wert des Kaufpreises nochmal Tatze, Pfote und Dreieck hinten drauf. Bei dem ganzen Namenszwitterismus ist das Geschlecht bald nicht mehr zu erkennen, sodass die Farben Blau und Pink es richten müssen. Mit meiner Namensschleuder ziehe ich bei jeder Gelegenheit einfach mit Tempo 60 auf die linke Spur und warte, bis mich einer abschießt. Dann komme ich noch in die BILD: "Raser schießt Kleinwagen mit 250 Kindern an Bord ab". Die haben ja auf der Seite 1 jetzt genug Platz für so eine Schlagzeile. Bei der Menge der Aufkleber könnte man bei vielen Familien meinen, der Erzeuger hätte keinen Penis, sondern ein Teil mit der Streuung einer abgesegten Schrotflinte. Nach 9 Monaten weist die Kindesstatistik in Deutschland das Doppelte aus und 100 Mathematiker müssen erstmal 9 weitere Monate den Fehler suchen. Dabei liegt er direkt vor unseren Augen: auf den Rückscheiben vieler Autos.

Mittwoch, 7. März 2012

Was lange bewirbt, wird endlich gut

Ab 1.4. geht's los. Job und Studium: Ich komme!!!

Montag, 5. März 2012

Die Mechanik der Eitelkeit

Man hat auch als Arbeitssuchender so seine kleinen Höhepunkte. Ich war am Freitag auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch und zog den Anzug an, der mir wahrscheinlich nicht ganz gehört, weil seine Rechnung irgendwo in meinem Dispo verschwindet. Well dressed - würde Heidi Klum wohl sagen - stieg ich aus dem Haus in den Wagen und spiegelte mich auf dem Weg dorthin optisch sehr ansehnlich in der Fensterscheibe und dem Lack. Ich fühlte mich, als sei ich Ryan Reynolds in der Boss-Werbung. Er ist ja immerhin auch mein Körpervorbild: Nur lässt sich mein Körper leider etwas viel Zeit, auch diese Figur zu haben. Geduld. Geduld. Also legte ich in einer perfekten Mischung aus Zeitlupe und Drehbuch-ähnlich einstudiertem Tempo das Jacket auf den Rücksitz, schloss mechanisch flüssig die Tür und richtete anschließend - mein Spiegelbild in der Fensterscheibe betrachtend - den Krawattenknoten, obwohl der sowieso schon perfekt saß. Dann stieg ich ein und fuhr los. Das Gespräch lief übrigens auch gut.

Sonntag, 4. März 2012

Eine andere Bankenkrise

Der Bürohengst und der Arbeiter haben eins gemeinsam: den Stadionbesuch. Sie feuern lautstark ihr Team an und wenn's nicht klappt, muss man eben den auf der Bank feuern. Hauptsache Feuer. Wie bei den Neandertalern. Jetzt sollten Bürohengst und Arbeiter mal einen vergleichbaren Zeitraum wählen und ihre Fehler zählen, die sie im Job machen. Und dazu die vermeintlichen Fehler eines Trainers. Wenn der Punkt erreicht ist, an dem sie ein Feuern des Trainers fordern, würde ich gerne wissen, wie viele Fehler sich auf ihrem Zettel angesammelt haben. Das Gehalt ist egal, weil sie trotz aller Unterschiede eins gemeinsam haben: Fleisch und Blut

Freitag, 20. Januar 2012

Heute im Wald

Wie hoch ist das Schlaganfall-Risiko bei Rehen?

Montag, 16. Januar 2012

Selber reinstecken

Letzte Woche nahm sie die Karte noch entgegen und nahm mir wenigstens den Bezahlvorgang nach dem Tanken ab. Heute musste ich das Teil auch noch selbst ins Gerät schieben und wieder heraus ziehen. Nur den Bon händigen sie noch persönlich aus. Das wird dann 2013 auch nicht mehr der Fall sein. Die Welt geht nicht unter, weil es die Majas sagen, sondern sie versinkt in Faulheit und hört irgendwann auf, sich zu drehen - und die Erdanziehungskraft gibt auch auf. Warum soll sie auch noch gravitieren und lauter faule Menschen anziehen? Und die paar Fleißigen sind quasi als Kollateralschaden in der irdischen Bilanz zu verbuchen. Dann beginnt alles neu. Und den Anfang von allem machte ein Bezahlvorgang in einer Tankstelle in einem kleinen Dorf. Hatten diese Kakao kiffenden, koksenden und paranoiden Machu-Pichus also doch Recht. Irgendwie. Unglaublich.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Hauptsache Alan

Ich war dagegen: Milch ist eben kein Whiskey. Und so ist ein Milchbubi auch kein Charly Sheen. Aber die gestrigen Folgen waren echt ein feiner Stoff. Die Wendung in einer Serie hinzubekommen, die quasi einer Person auf den Leib geschnitten ist, hielt ich für schwer. Irrtum. Ashton Kutcher macht sich gut. Vielleicht, weil er nicht viel macht. Wahrscheinlich lebt die Sendung nicht durch Charly oder Ashton, sondern wegen Alan. Der perfekt gespielte neurotische Loser, neben dem auch jeder Bundesbürger als Frauenschwarm eine gute Figur machen würde. Darum war es so köstlich leicht und bekömmlich, den Tod von Charly zu belachen, als er zuerst auf dem Fußboden und dann im Staubsauer landete. Alan ist einfach der größte. Vielleicht sollte die Sendung in Zukunft "1 and 2 half men" heißen.