Der Junge macht das gut, denn er macht mir gleich zu Beginn meines Anliegens am Telefon klar: "Höar Schmitt, isch wes ja nisch, in welsche Rischdung onser Gespräsch verläufd, abbr sie ham ein Rückdriddsreschd von 14 Tagen ab dem Elfdn Driddn."
Lieber Rönnie,
wenn Du als KUNDENBETREUER Deinem KUNDEN gleich zu Beginn die Rücktrittsfrist nennst: IN WELCHE RISCHDUNG SOLL ES DANN NOCH GEHEN?
Nachdem ich ihm dann gesagt habe, dass seine zwei Kolleginnen und Kollegen im Call-Center Mist erzählt haben - und ich das dummerweise geglaubt habe - kam es nur deßwegen zum Vertragsabschluss . Und entweder er kommt mir entgegen, oder das ganze Haus bekommt statt Entertain einfach digitales Sat.
Wer mich kennt, weiß: Ich bin ein ruhiger Typ. Zumindest nüchtern. Und das war ich am Telefon. Aber Rönnie wohl nischd. Denn er schmiss mich mitten im Satz einfach in die Warteliste.
Liebe Telekom,
wie ich gerade auf Eurem Kundenschreiben sehe, habt ihr 9 Vorstände. Wenigstens heißt keiner davon Rönnie, sonst hätt's mich jetzt vom Stuhl geschmissen. Ihr scheint aber immer noch eine parteiähnliche Organisation zu sein, was an dem Sitz in Bonn liegen könnte. Wenn ich also das nächste mal im Stellenteil der Süddeutschen Zeitung lese: "Wir gratulieren Rönnie zur Beförderung ins Außenministerium", dann weiß ich, wer gemeint ist. Hoffentlich habt ihr ihm zuvor gesagt, dass ihr innerhalb von 14 Tagen davon zurücktreten könnt. Sonst haut's mich ein zweites Mal fast vom Stuhl.
Mit kundenfreundlichem Gruß
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