Beim Für bräuchten wir diesen Gegenpol nicht. Aber dann müssten wir ja unsere Werte schon kennen, unabhängig von allem Vorhandenen.
Es wäre der schwierigere, weil introspektivische Weg. Aber dadurch wären wir doch frei von dem braunen Müll um uns? Müssten wir dann nichts mehr teilen, von diesen Schnarchnasen? Müssten wir dann einfach nur die schönen, toleranten, mitmenschlichen Geschichten teilen und kommentieren, die das Leben schreibt? Sind es nicht die Journalisten, deren Aufgabe es ist, das Geschehen um die AfD zu kommentieren? Und die politische Auseinandersetzung liegt doch im Aufgabenbereich der Politiker?
Sind es nicht wir, die bei den Wahlen ihre demokratische Verantwortung erfüllen - und uns dann im "Für unsere Werte" positionieren sollten?
Was bringt uns die Diskussion mit den Intoleranten und Verbohrten? Wir werden uns doch nur daran aufreiben. Sie wollen uns nicht verstehen, die Toleranz, die Nächsteliebe, die Gefahr einer Flucht, das Leid im Krieg und den schmerzhaften Entschluss, die Heimat und vielleicht sogar die Familie hinter sich zu lassen. Klar gibt es welche, die das System ausnutzen wollen, den Sozialstaat. Aber der Begriff vom "Hartzen" war schon vor den Flüchtlingen da. Berechtigterweise.
Mir wäre eine Gesellschaft des Füreinander lieber. Das würde den Anti-Parteien und deren Anhängern bestimmt den meisten Wind aus den Segeln nehmen.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen